Einsätze 2026
Brennender Baum
Zum zweiten Einsatz in dieser Woche wurden wir am Donnerstagnachmittag gerufen, mit dem Stichwort „Brand 1 – Brennender Baum“ ging es für uns zum Wanderparkplatz Maienwasen.
Hier wurden wir von einem Radfahrer empfangen, der uns zum „Brandobjekt“ führte: am Wegesrand Richtung Festplatz Maienwasen brannte ein hohler Baum mit leichter Rauchentwicklung.
Mithilfe von Kübelspritze und Schnellangriff löschten wir das Feuer, zum Abschluss wurde der Stamm mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Überlandhilfe: Frontalzusammenstoß von zwei PKW
Am Montagvormittag wurden wir mit dem Stichwort „VU02 – Verkehrsunfall mit zwei PKW und Personenschaden“ zur Überlandhilfe nach Dettingen auf die Bundesstraße B 465 alarmiert.
Etwa auf Höhe Beginn der Dettinger Ortsbebauung waren zwei PKW frontal zusammengestoßen, einer wurde in Richtung Bahnschienen in den Straßengraben geschleudert, der andere kam etwas entfernt in einem Acker zum Stehen.
Bei unserem Eintreffen waren insgesamt drei Personen verletzt, eine befand sich noch im verunfallten PKW an den Bahnschienen, war aber glücklicherweise nicht eingeklemmt.
Die B 465 wurde von uns komplett gesperrt und der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt, auch die Sperrung der Teckbahnlinie wurde veranlasst.
Nachdem der Rettungsdienst eine Erstversorgung der Verletzten vorgenommen hatte, bereiteten wir gemeinsam mit der Feuerwehr Dettingen eine technische Rettung der noch im PKW sitzenden Person vor und entfernten mittels hydraulischem Rettungsgerät die Fahrertüre, so konnte die Verletzte schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden.
Nach anschließender Absprache mit der Feuerwehr Dettingen konnten wir die Einsatzstelle verlassen, es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.
Drehleitereinsatz zur Rettungsdienstunterstützung
In der Nacht wurde unsere Führung mit dem Stichwort „DLAK – Drehleitereinsatz zur Rettungsdienstunterstützung“ in die Bohlstraße alarmiert.
Hier musste ein Patient per Drehleiter schonend aus seiner Wohnung transportiert werden.
Nach Absprache mit der Leitstelle wurden aber von uns keine Einsatzkräfte benötigt, so arbeitete die Drehleiterbesatzung der Feuerwehr Kirchheim gemeinsam mit dem Rettungsdienst den Einsatz alleine ab.
Führungsunterstützung - Kellerbrand
Unsere Führungsgruppe wurde zur Überlandhilfe nach Dettingen mit dem Stichwort „FÜUN – Kellerbrand“ alarmiert, es ging zu einem Wohnhaus in der Brunnenstraße.
Beim Eintreffen vom MTW war die Feuerwehr Dettingen bereits vor Ort und auf Erkundung, unsere Führungsgruppe musste nicht tätig werden.
Es handelte sich um einen Kleinbrand, ausgelöst durch alte Batterien.
Baum auf Straße
In der Nacht zum Montag zog ein Gewitter mit Sturmböen über Owen, in dessen Folge wir mit dem Stichwort „Hilfeleistung 1 – Baum auf Straße“ zum Einsatz gerufen wurden.
Auf der Beurener Straße (Landesstraße L 1210) lag zwischen Ortsausgang und dem Wanderparkplatz Maienwasen ein größerer Ast quer auf der Fahrbahn.
Per Muskelkraft zogen wir den Ast an den Straßenrand, anschließend reinigten wir noch den Bereich von Laub und Kleinholz.
Verkehrsunfall mit zwei PKW
„VU01 – Verkehrsunfall mit zwei PKW“ lautete die Alarmmeldung, die uns am Sonntagmittag erreichte.
Auf der Landesstraße L 1210 zwischen Owen und Beuren auf Höhe Berghof ereignete sich ein Auffahrunfall zwischen zwei PKW.
Nach unserem Eintreffen sperrten wir die Straße komplett und versorgten die Insassen der PKW bis zum Eintreffen vom Rettungsdienst.
Wir stellten den Brandschutz sicher und reinigten die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsmitteln und Trümmerteilen.
Nachdem der Rettungsdienst die betroffenen Personen versorgt hatte, gaben wir die Straße halbseitig wieder frei und warteten auf den Abschleppdienst, danach war der Einsatz für uns beendet.
Überlandhilfe: Führungsunterstützung - Gebäudebrand
Zu einem Brandeinsatz riefen uns unsere Funkmelder am Mittwochnachmittag nach Dettingen: mit dem Stichwort „FÜUN – Feuer in Gebäude“ wurde zuerst unsere Führungsgruppe zur Überlandhilfe in die Dettinger Nikolausstraße alarmiert.
Hier stand eine an ein Wohnhaus angebaute Gartenhütte im Vollbrand, das Feuer hatte bereits über die Fassade auf das Dach des Hauses übergegriffen.
Nachdem die Feuerwehr Dettingen die ersten Löschmaßnahmen eingeleitet hatte, wurde das Alarmstichwort auf „Brand 4“ erhöht und weitere Einsatzkräfte alarmiert, u.a. ein Löschfahrzeug aus Owen.
Am Einsatzort angekommen, unterstützte unsere Mannschaft vom LF 16 die Dettinger Kameraden mit zwei Trupps unter Atemschutz im Innenangriff, bei den hochsommerlichen Temperaturen eine schweißtreibende und kräfteraubende Arbeit.
Parallel dazu bekämpfte die Feuerwehr Kirchheim das Feuer von außen mit der Drehleiter und dem TLF 4000.
Nachdem das Dach geöffnet war, stellte sich schnell ein Löscherfolg ein und gegen Spätnachmittag war der Brand unter Kontrolle.
Während dem Einsatz war die angrenzende Bundesstraße B 465 voll gesperrt, ebenso die Teckbahn zwischen Kirchheim und Oberlenningen.
Der entstandene Schaden wurde durch die Polizei nach einer ersten Schätzung auf rund 300.000 Euro beziffert.
Überlandhilfe: Rauch aus Scheune - Gebäudebrand
„Brand 3 – Rauchentwicklung aus Scheune“ lautete unser Alarmstichwort am Donnerstagvormittag.
Wir wurden zur Überlandhilfe nach Lenningen-Brucken in die Kirchheimer Straße alarmiert, schon auf der Anfahrt war eine Rauchsäule am Horizont zu sehen.
Unser LF 16 war das erste Fahrzeug vor Ort: es brannte eine Scheune mit angebautem Wohnhaus, Flammen schlugen aus dem hinteren Gebäudeteil und hatten bereits auf das Dach übergegriffen, Personen waren zum Glück nicht in Gefahr.
Umgehend nahmen wir zwei C-Rohre vor und versuchten, eine weitere Brandausbreitung zu verhindern.
Nachdem die Kameraden aus Lenningen eingetroffen waren und ebenfalls zur Brandbekämpfung vorgingen, bauten wir eine Riegelstellung zum nördlichen Wohnhaus auf, um es vor den Flammen zu schützen.
Die mittlerweile angekommene Drehleiter aus Kirchheim startete die Brandbekämpfung auf der Nordseite, das Feuer hatte sich mittlerweile auf den gesamten Dachbereich am Gebäude ausgebreitet und sich zu einem Dachstuhlbrand entwickelt.
Parallel zum Löscheinsatz wurde von der Feuerwehr Lenningen und von uns eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut, das Alarmstichwort wurde auf „Brand 4“ erhöht.
Das hochsommerliche Wetter machte uns Einsatzkräften zu schaffen, die Arbeit unter Atemschutz gestaltete sich als extrem anstrengend und dementsprechend hoch war auch der Personalbedarf.
Durch das DRK wurden schattenspendende Zelte aufgebaut und die erschöpften Kameraden mit Getränken versorgt.
Mittlerweile war auch der Kreisbrandmeister eingetroffen, sowie der Gerätewagen-Atemschutz und die Drohneneinheit der Feuerwehr Kirchheim.
Nachdem gegen Nachmittag das Feuer zum Großteil gelöscht war, rückten unsere Kräfte aus Owen wieder ein.
Leider konnte die vollständige Zerstörung der Scheune nicht verhindert werden, auch das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar, laut Presse entstand ein Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich.
Ölspur
Mit dem Stichwort „ÖL01 - Ölspur“ wurden wir am Donnerstagabend in die Steingaustraße alarmiert.
Hier war die Fahrbahn im Kurvenbereich über mehrere Meter mit ausgelaufenen Betriebsstoffen verschmutzt, die Polizei war vor Ort.
Wir streuten die Verunreinigung mit Ölbinder ab und beschilderten die Gefahrenstelle.
Unklare Lage - Ausgelöster Heimrauchmelder
Unser Kommandant wurde am Samstag zweimal mit dem Stichwort „UNKL – Unklare Lage, ausgelöster Heimrauchmelder“ zum gleichen Sachverhalt alarmiert:
In einem Wohnhaus in der Rathausstraße piepte am frühen Abend erneut ein Rauchmelder.
Nachdem die Wohnung zusammen mit der Polizei per Ersatzschlüssel geöffnet wurde, war auch dieses Mal kein Grund für das Auslösen des Rauchmelders ersichtlich.
Am Melder wurde die Batterie ausgebaut, um ein abermaliges Fehlauslösen zu verhindern.
Unklare Lage - Ausgelöster Heimrauchmelder
Unser Kommandant wurde am Samstag zweimal mit dem Stichwort „UNKL – Unklare Lage, ausgelöster Heimrauchmelder“ zum gleichen Sachverhalt alarmiert:
In einem Wohnhaus in der Rathausstraße piepte ein Rauchmelder, Nachbarn hatten dies gehört und telefonisch unsere Führung verständigt.
Nachdem die Wohnung zusammen mit der Polizei per Ersatzschlüssel geöffnet wurde, war kein Grund für das Auslösen des Rauchmelders ersichtlich.
Der Melder wurde daraufhin abgeschaltet.
Unklare Lage - Unklare Rauchentwicklung
Unser Kommandant wurde am späten Freitagabend telefonisch mit dem Stichwort „UNKL – Unklare Lage, unklare Rauchentwicklung“ ins Waldgebiet Richtung Käppele alarmiert.
Bei der Erkundung vor Ort war eine Rauchentwicklung sichtbar, die Einsatzstelle befand sich jedoch auf der Dettinger Gemarkung, die Feuerwehr Dettingen war bereits alarmiert und fand ein kleines Lagerfeuer vor, welches abgelöscht wurde.
Führungsunterstützung - Kaminbrand
Sonntagnachts wurde unsere Führungsgruppe mit dem Stichwort „FÜUN – Kaminbrand“ zur Überlandhilfe in die Friedensstraße alarmiert.
Die Feuerwehr Dettingen war bei unserer Ankunft bereits auf Erkundung und stellte wie gemeldet einen Kaminbrand mit leichtem Feuerschein fest.
Wir unterstützten die Dettinger Einsatzleitung bei ihrer Tätigkeit.
Brand 3 - Interne Brandmeldeanlage ausgelöst
Mit dem Stichwort „BR03 – interne Brandmeldeanlage ausgelöst“ wurden wir am Sonntagnachmittag zur Teckhalle in den Rinnenweg alarmiert.
Im Herzog-Konrad-Saal war zum Zeitpunkt des Alarms eine Veranstaltung im Gange, der Saal wurde nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte umgehend geräumt.
Im Gebäude war Rauchgeruch wahrnehmbar, daraufhin wurde ein Löschangriff am Hintereingang bereitgestellt und der Bereich in dem die Rauchmelder ausgelöst hatten von einem Trupp unter Atemschutz mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Ein Feuer konnte glücklicherweise nicht gefunden werden, die Ursache war ein zur Bewirtung der Veranstaltung aufgestellter Grill vor dem Eingangsbereich, dessen Rauch in die Halle hineinzog und die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte.
Zum Schluss wurde die Brandmeldeanlage von uns zurückgestellt und die Halle belüftet, es entstand kein Sachschaden und niemand wurde verletzt.
Führungsunterstützung - ausgelöster Heimrauchmelder
Mit dem Stichwort „Führungsunterstützung – ausgelöster Heimrauchmelder“ wurde unsere Führungsgruppe am Vatertag nach Dettingen alarmiert.
In einem Gebäude in der Kelterstraße hatte ein Heimrauchmelder ausgelöst.
Die Feuerwehr Dettingen war bei unserem Eintreffen bereits vor Ort und auf Erkundung, wir unterstützten deren Einsatzleitung.
Es wurde kein Brand, sondern ein technischer Defekt des Rauchmelders festgestellt, so konnte der Einsatz rasch beendet werden.
Führungsunterstützung - Brand
Unsere Führungsgruppe wurde am Sonntagnachmittag zur Überlandhilfe nach Dettingen
alarmiert, in der Hindenburgstraße wurde ein Feuer gemeldet.
Vor Ort brannten mehrere Mülltonnen, sowie ein angrenzendes Gebüsch an einem Gebäude.
Die Dettinger Einsatzleitung wurde durch unsere Führungskräfte unterstützt, das Feuer konnte rasch gelöscht werden.
Verkehrsunfall - PKW gegen Baum
Am späten Montagabend wurden wir mit dem Stichwort „VU02 – PKW gegen Baum, Personen eingeklemmt“ auf die Kreisstraße K 1249 Richtung Burg Teck alarmiert.
Unterhalb vom Parkplatz Hohenbohl war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt, Fahrerin und Beifahrerin waren bei unserer Ankunft noch im Fahrzeug, aber glücklicherweise nicht eingeklemmt.
Als erste Maßnahme betreuten wir die beiden Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, parallel dazu wurde der PKW unterbaut und gesichert.
Die Mannschaft vom mittlerweile angekommenen LF 8 stellte den Brandschutz sicher und baute eine umfassende Beleuchtung der Einsatzstelle auf.
Nachdem der Rettungsdienst die beiden PKW-Insassen untersucht hatte, wurde sich für eine patientenschonende Rettung entschieden, außerdem wurde der Rettungshubschrauber „Christoph 11“ aus Villingen-Schwenningen zur Einsatzstelle beordert.
Hierfür wurde von den Kameraden vom GW-T eine geeignete Landefläche in der Nähe gesucht und diese entsprechend ausgeleuchtet und gekennzeichnet.
Gemeinsam mit der ebenfalls alarmierten Feuerwehr Dettingen bereiteten wir unterdessen die technischen Komponenten zur Rettung vor und entfernten mit zwei hydraulischen Rettungssätzen das Dach des PKWs.
Die Patientinnen konnten so auf schonende Weise aus dem Auto befreit und mit dem Hubschrauber bzw. einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Anschließend warteten wir noch auf den hinzugerufenen Abschlepper, nachdem dieser das Unfallfahrzeug aufgeladen hatte, konnten wir wieder einrücken.
Zum Abschluss gab es eine Nachbesprechung, in der sowohl die technischen, als auch die psychologischen Aspekte des Einsatzes nochmal erläutert wurden.
Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Dettingen und dem Rettungsdienst hat hervorragend funktioniert und wieder einmal hat sich gezeigt, wie wertvoll das regelmäßige gemeinsame Üben im Einsatzfall sein kann.
Kaminbrand
Am Sonntagabend wurden wir mit dem Stichwort „Brand 3 – Funkenflug mit Stichflamme aus Kamin“ zu einem Wohnhaus in die Beurener Straße alarmiert.
Bei der ersten Erkundung vor Ort konnten keine Auffälligkeiten im Bereich des Schornsteins festgestellt werden, es war kein Rauch oder Feuer ersichtlich.
Mit der Drehleiter der Feuerwehr Kirchheim wurde der Kamin von oben kontrolliert, außerdem führten wir im Haus Messungen mit der Wärmebildkamera durch.
Nachdem ein Schornsteinfeger an der Einsatzstelle eingetroffen war, wurde der Kamin und die Heizungsanlage erneut kontrolliert, es konnte keine Gefahr festgestellt werden.
Damit war der Einsatz für alle Kräfte beendet, die Ursache für den Funkenflug und die Flammenbildung konnte letztendlich nicht festgestellt werden.