Berichte 2026
Übungen der Gruppe 1+2 am 15.+29.09.
Nach der Sommerpause wurden wir bei unseren beiden Gruppenübungen im September unter dem Motto „Einsatzübung“ mit einem anspruchsvollen Szenario konfrontiert: in einer Baugrube im Mörikeweg kam es zu einer Verpuffung, dabei wurde ein Arbeiter von einer umstürzenden Stahlplatte eingeklemmt und schwer verletzt, diesen galt es nun zu retten.
Durch die fortgeschrittene Jahreszeit war es an der Einsatzstelle bei unserem Eintreffen bereits dunkel, so musste eine umfangreiche Beleuchtung aufgebaut werden, um in der etwa 7 Meter tiefen Baugrube sicher arbeiten zu können.
Ein Trupp unter Atemschutz stieg die Steckleiter mit einem Gasmessgerät ausgerüstet hinab, um eventuelle Gefahren durch Gase oder Sauerstoffmangel erkennen zu können, an der Oberfläche wurde der Brandschutz durch Aufbau eines Löschangriffs sichergestellt.
Nun wurde der verletze Bauarbeiter erstversorgt (in unserem Fall zum Glück ein Übungsdummy) und dessen Rettung mit pneumatischen Hebekissen vorbereitet, die aufwendig mit Leinen in die Grube heruntergelassen werden mussten.
Nachdem die Stahlplatte angehoben und der Patient befreit war, wurde er mit einer Trage entsprechend gesichert über die Steckleiter nach oben befördert.
Eine anspruchsvolle und komplexe Übungsaufgabe, bei der viele unterschiedliche Dinge zu beachten waren.
Bei der Nachbesprechung zeigte sich unser Gruppenführer und Planer der Übung, Dominik Schad, jedoch zufrieden und der Lernfaktor war für alle Beteiligten an diesen beiden Abenden hoch.
Danke auch an unseren Kameraden Andreas Däschler, der uns den Zugang zur Baustelle über die Firma Porr verschaffte.
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Vegetationsbrandübung in Lenningen am 19.09.
Am vergangenen Samstag, 19.09. fand in Lenningen eine Vegetationsbrandübung statt, an der die Feuerwehr Lenningen mit den Abteilungen Lenningen, Gutenberg und Schopfloch, die Feuerwehr Dettingen und wir von der Feuerwehr Owen beteiligt waren.
Das Übungsgebiet war der Bereich um den Festplatz „Im Buch“ zwischen Brucken und Unterlenningen östlich der Bundesstraße.
Hier war die Annahme, dass ein Vegetationsbrand aufgrund eines Reisigfeuers entstanden ist, der sich Richtung Brucken ausbreitete.
Das Einsatzgebiet wurde in drei Abschnitte mit verschiedenen Aufgaben gegliedert: Schutz vom angrenzenden Naturkindergarten und der Ortsbebauung in Brucken vor dem Feuer und das Verhindern einer Brandausbreitung Richtung Waldgebiet Bühl.
Es wurden alle drei Feuerwehren entsprechend aufgeteilt und von der Einsatzleitung mit den jeweiligen Aufträgen betraut.
Wir als Feuerwehr Owen waren mit dem LF 16 und dem GW-T vor Ort und bekämpften den Brand mit Feuerpatschen und speziellen Löschrucksäcken der Feuerwehr Schopfloch, mit denen man sehr einfach Wasser transportieren und gezielt auf kleinere Brandstellen abgeben kann.
Die Drohnengruppe Teck der Feuerwehren Dettingen und Owen klärte das Gebiet mittels Drohne auf und lieferte wertvolle Informationen über die Brandausbreitung aus der Luft, gerade bei solch einem Szenario eine große Hilfe.
Nachdem das Feuer „gelöscht“ und alle Aufgaben abgearbeitet waren, ging es zur Nachbesprechung ins Lenninger Feuerwehrhaus, dort wurde die Übung und deren Verlauf nochmal analysiert.
Der diesjährige Sommer mit seinen extremen Hitzephasen und langer Trockenheit hat gezeigt, wie wichtig eine praktische Vorbereitung auf solch ein Szenario sein kann.
Im Ernstfall müssen viele verschiedene Feuerwehren und Fahrzeuge koordiniert werden und die besten Erfahrungswerte lassen sich durch die praktische Umsetzung in Form einer Übung sammeln.
Auch für uns als Feuerwehr Owen war es ein sehr lehrreicher Tag und die Zusammenarbeit mit den umliegenden Feuerwehren im Übungsszenario ist unerlässlich für den reibungslosen Ablauf im Einsatzfall.
Ein Dank gilt der Feuerwehr Lenningen für die Organisation und allen Helferinnen und Helfern.
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Rückblick auf das Kinderferienprogramm
Am vergangenen Freitag fand unter dem Motto „Ein Nachmittag bei der Feuerwehr“ das Kinderferienprogramm bei uns statt.
Quasi zum Abschluss der Sommerferien versammelten sich bei bestem Wetter 10 Mädels und Jungs im Gerätehaus, die allesamt die Feuerwehr kennenlernen wollten.
Es gab verschiedene Stationen, bei denen u.a. unsere Fahrzeuge und Geräte erklärt wurden.
Ein Kamerad zog sich seine komplette Schutzausrüstung inklusive Atemschutzgerät und Maske an, um den Kindern zu demonstrieren, wie ein Feuerwehrmann im Einsatz aussieht.
Natürlich durfte auch das Element Wasser nicht fehlen, so wurde im Hof ein kleiner Parkour aufgebaut, wo alle selbst zum Strahlrohr und zum Schlauch greifen und sich im „Löscheinsatz“ versuchen konnten.
Es folgte noch eine Rundfahrt mit dem Feuerwehrfahrzeug und zum Abschluss bekamen alle Kids ein Eis.
Alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß an diesem Nachmittag, vielen Dank an unsere Kameraden Dominik, Chris, Alwin und Sebastian für die Durchführung des diesjährigen Kinderferienprogramms!
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Bundesweiter Warntag am 10. September
Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der Bundesweite Warntag statt.
Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Überprüfung und Verbesserung der Warnsysteme.
Der Aktionstag lädt dazu ein, sich über die Warnung der Bevölkerung zu informieren.
Die Feuerwehr Owen empfiehlt, sich frühzeitig mit den Warn- und Informationswegen sowie mit Themen Hilfe zur Selbsthilfe und Krisenvorsorge vertraut zu machen.
Ab 11:00 Uhr wird eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) an angeschlossene Warnmultiplikatoren versendet.
Dazu zählen – abhängig von der örtlichen Verfügbarkeit – beispielsweise Warn-Apps, Cell Broadcast, Radio und Fernsehen, Internetseiten, Social-Media-Kanäle, digitale Anzeigetafeln, Lautsprecherwagen sowie Sirenen.
Wichtig: Aufgrund der aktuellen Baumaßnahmen am Rathaus ist die Sirene in Owen zurzeit außer Betrieb und wird an diesem Tag nicht zu hören sein, nach Beendigung der Umbauphase wird sie wieder aktiviert.
Eine Entwarnung ist gegen 11:45 Uhr vorgesehen.
Mit dem bundesweiten Warntag wollen Bund und Länder sicherstellen, dass im Falle einer tatsächlichen Gefahr wie Naturkatastrophen, Großbränden oder anderen Gefährdungen die Bevölkerung schnell und zuverlässig gewarnt wird.
Frühzeitige Warnungen und eine schnelle Information der Bevölkerung sind das A und O, wenn Gefahr droht.
Gleichzeitig soll der Aktionstag dazu beitragen, Bürgerinnen und Bürger mit Warnmitteln und Warnabläufen vertraut zu machen.
Denn wer Warnsignale und Informationswege kennt, kann im Ernstfall schneller und angemessener reagieren.
Der Bundesweite Warntag ist damit nicht nur ein Techniktest, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Selbstschutzfähigkeit der Bevölkerung.
Gerade angesichts von Extremwetterlagen, Großbränden, Gefahrstoffunfällen oder anderen außergewöhnlichen Schadenslagen ist eine schnelle und verlässliche Warnung von zentraler Bedeutung.
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Feuerwehr Owen testet VR-Brille
Am Freitagabend bot sich für uns eine interessante und nicht alltägliche Möglichkeit: die Feuerwehr Dettingen hat aktuell eine VR-Brille zu Testzwecken ausgeliehen und lud uns ein, diese ebenfalls auszuprobieren.
Das Gerät der Firma „Firefighter VR“ dient in erster Linie zu Ausbildungs- und Schulungszwecken für verschiedene Zielgruppen und kann die vielfältigsten Szenarien darstellen- vom Innenangriff in einer brennenden Wohnung bis zum Waldbrand.
Als erstes begannen wir den „Ausflug“ in die virtuelle Welt mit dem Aufbau eines Sprungretters und dem Hineinspringen aus 20 Metern Höhe.
Schon dies war bei vielen mit einem mulmigen Gefühl verbunden, bewegte man sich ja in einer täuschend echten Welt in der man sich überwinden musste, aus einem Haus herauszuspringen.
Anschließend absolvierten wir ein Feuerlöscher-Training mit verschiedenen Bränden, hierfür wurden die zwei Controller an einem echten Feuerlöscher montiert, um die Simulation so realistisch wie möglich zu gestalten.
Es folgten verschiedene Szenarien, vom Feuer in einem Schlafzimmer über brennende Gastanks bis zum ausgedehnten Waldbrand, bei dem man sich mit seinem controllergesteuerten Strahlrohr in dem riesigen VR-Wald doch recht hilflos vorkam.
Hier merkte man auch, welchen großen Platzbedarf die Übungsszenarien haben, glücklicherweise bewahrten uns die anwesenden Dettinger Kameraden immer wieder davor, unbewusst gegen Wände oder sonstige Gegenstände im Saal zu laufen.
Im Anschluss tauschte man seine Erfahrungen mit dem System untereinander aus und besprach die Vor- und Nachteile.
Alle waren sich einig, dass diese Übungsmethode sicherlich für manche Dinge sinnvoll sein kann, wenn auch noch aktuell die ein- oder andere technische Kinderkrankheit darin steckt und die Entwicklung in diesem Bereich vermutlich erst am Anfang steht.
Vielen Dank an die Feuerwehr Dettingen für die Einladung und für diesen interessanten Abend!
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Rückblick auf das Owener Stadtfest am 25.-26.07.
Am letzten Juliwochenende wurde in Owen das Stadtfest gefeiert, auch wir als Feuerwehr waren natürlich daran beteiligt.
Nach dem Festzug vom Bahnhof zum Rathausplatz am Samstagnachmittag und der offiziellen Eröffnung durch Frau Bürgermeister Grötzinger, begann der Festbetrieb im Oberstädtle rund um die Rathausstraße.
Wir waren mittendrin und bewirteten bis Sonntagabend in unserem Feuerwehrmagazin zahlreiche hungrige und durstige Gäste mit Schnitzeln, Pommes, Kartoffelsalat und Getränken.
Sonntagnachmittag boten die Landfrauen zusätzlich im 1. Stock unseres Hauses Kaffee und Kuchen an.
Bei durchgehend sommerlichem Wetter und bester Stimmung wurden alle Arbeitsdienste souverän abgeleistet und wir können auf ein schönes und eindrucksvolles Stadtfest zurückblicken.
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer die am Gelingen des Festes beteiligt waren, die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und der Stadt hat wie immer sehr gut funktioniert und wir sind gespannt, welche Ideen für das nächste Stadtfest in 2029 entwickelt werden!
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Zugübung auf der Burg Teck am 14.07.
Unsere Zugübung im zweiten Quartal des Jahres führte uns am 14.07. gemeinsam mit den Feuerwehren Bissingen und Dettingen auf die Burg Teck.
Übungsannahme war ein Vegetationsbrand im südlichen Burghof, der sich Richtung Sattelbogen ausbreitete.
Außerdem wurde ein Wanderer vermisst, der sich vor den Flammen in Sicherheit bringen wollte und hierbei gestürzt war.
Das erste Fahrzeug aus Bissingen begann nach dem Eintreffen an der Burg sofort mit der Brandbekämpfung im Burghof, wir aus Owen bauten währenddessen eine Löschwasserversorgung von der unteren Zisterne auf.
Parallel dazu wurde der Waldbrand von der Südseite her mit einem weiteren Löschangriff in teilweise recht unwegsamem Gelände bekämpft.
Der vermisste Wanderer wurde von der Drohne gemeinsam mit den Kameraden aus Dettingen per Luftaufklärung gesucht und konnte letztendlich von Trupps zu Fuß gerettet werden.
Nachdem alle Aufgaben gemeistert wurden, erfolgte eine umfassende Analyse der Übung, die wertvolle Erkenntnisse für den Einsatzfall lieferte.
Zum Abschluss wurde noch am Feuerwehrhaus gevespert, wozu alle Beteiligten eingeladen waren.
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Atemschutz-Einsatzübungen erfolgreich gemeistert
Am letzten Dienstag haben unsere Atemschutzgeräteträger die zweite der beiden diesjährigen Einsatzübungen abgeschlossen.
Aufgeteilt in zwei Gruppen und auf zwei Termine im ersten Halbjahr ist diese Übung Teil des Pflichtprogrammes eines jeden AT-Trägers, welches jedes Jahr erfüllt werden muss um die Tauglichkeit zu gewährleisten.
Die Übung war von unseren Führungskräften Dominik Schad und Stefan Tischer konzipiert und in Praxis und Theorie unterteilt worden.
Im praktischen Teil ging es um das Ausrüsten von zwei Trupps mit Atemschutz im Löschfahrzeug auf der Anfahrt zu einer Einsatzstelle, anschließend wurde eine Menschenrettung in einem Gebäude vorgenommen.
Im theoretischen Teil wurden verschiedene Grundlagen zum Atemschutzeinsatz durchgesprochen und wiederholt.
Bei sommerlichen Temperaturen kamen besonders in der zweiten Übung alle Beteiligten ganz schön ins Schwitzen, dennoch haben es alle geschafft.
Danke an Dominik Schad und Stefan Tischer für die Durchführung der Übung!
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Feuerwehrausflug nach Augsburg
Am letzten Sonntag im April fand unser diesjähriger Feuerwehrausflug in Form einer Tagesausfahrt statt, Ziel war die Stadt Augsburg.
Pünktlich um 7 Uhr starteten wir bei bestem Wetter mit 36 Feuerwehrkameraden und Angehörigen in Richtung Bayern.
Nach einer kurzen Vesperpause erreichten wir die Augsburger Innenstadt, wo um 10 Uhr auch schon eine Stadtführung als erster Programmpunkt anstand.
In zwei Gruppen aufgeteilt, schlenderten wir durch die Gassen der drittgrößten bayerischen Stadt und erfuhren von unseren beiden Führern zahlreiche interessante Fakten und amüsante Geschichten.
Besonders sehenswert war die „Fuggerei“, eine der ältesten bestehenden Sozialsiedlungen der Welt.
Hier können bedürftige Augsburger Bürger für 0,88 € Jahres(kalt)miete wohnen, allerdings sind strenge Regularien zu erfüllen, die noch auf das Gründungsjahr 1521 zurückgehen.
Anschließend konnte sich noch jeder in der Innenstadt aufhalten, bevor es um 14 Uhr mit dem Bus zur Feuerwehrerlebniswelt im Augsburger Osten ging.
Es handelt sich hier um eine interaktive Ausstellung zum Thema Brandschutz, Feuerbekämpfung und vielem mehr, für Familien, Laien, wie auch für Fachleute anschaulich dargestellt.
Wir konnten in der 3000m² großen Halle u.a. einen Flash-Over (eine Rauchgasdurchzündung in einem Brandraum) hautnah im dementsprechenden Simulator erleben, uns als Disponenten in einer Leistelle ausprobieren oder virtuell mit einem Feuerlöscher einen Brand bekämpfen.
Auch gab es unzählige Ausrüstungsgegenstände zu besichtigen, auch ein hochmodernes Löschfahrzeug mit Elektroantrieb ist dort ausgestellt.
Gegen Ende haben sich dann die meisten noch im hauseigenen Restaurant verköstigt, bevor wir die Rückreise antraten.
Zum Abschluss kehrten wir zu einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant Seligweiler bei Ulm ein.
Um kurz nach 20 Uhr war unsere Gruppe dann wieder wohlbehalten in Owen und alle Teilnehmer werden sicher noch lange an diesen schönen Tag zurückdenken.
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Zugübung am 21.04.
Unsere Zugübung im zweiten Quartal 2026 führte uns gestern zur Owener Kläranlage im Gewann „Äule“.
Hier wurde als Übungsszenario ein Feuerschein gemeldet, der sich als Brand eines Geräteschuppens darstellte.
In erster Linie ging es um den Aufbau einer Wasserversorgung über lange Wegstrecken mit verschiedenen Varianten.
Wir bauten mit unseren im letzten Jahr beschafften Hochwasserschutzwänden einen provisorischen Wasserbehälter als Pufferspeicher mit ca. 2000 Liter Fassungsvermögen auf, der mit zwei B-Leitungen über die Tragkraftspritze die Löschmaßnahmen versorgte.
Dieser Behälter wurde vom nahegelegenen Hydranten und vom LF 16 befüllt, welches im Pendelverkehr seinen Tank immer wieder am Ortsnetz auffüllte und das Wasser zur Einsatzstelle brachte.
Parallel dazu nahm das LF 8 einen Löschangriff mit drei C-Rohren vor, um das Feuer zu bekämpfen.
Auch die Drohneneinheit Teck war am Szenario beteiligt, mit Hilfe der Drohne konnte sich ein Überblick über die Einsatzstelle verschafft und diese auch flexibel ausgeleuchtet werden.
Bei der Übung wurden wertvolle Erkenntnisse in Bezug auf die Wasserversorgung dieser Objekte gewonnen, auch konnten wir die Bedingungen vor Ort mit dem relativ neu gebauten Recyclinghof und dem dortigen Hydranten testen.
Im Anschluss trafen sich alle noch im Feuerwehrhaus zu einem Vesper, ein Dank gilt unserer Führungskraft Manuel Jauss für die Konzeption der Übung.
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Auszubildende vom Rettungsdienst zu Gast bei uns
Am vergangenen Montag und Dienstag herrschte reges Treiben rund ums Feuerwehrhaus: Unser Kamerad Kai Tischer, hauptberuflich Dozent am „mobile medic Lehrinstitut für Notfallmedizin“ in Wendlingen, hatte seine Klasse zur Feuerwehr Owen eingeladen.
Insgesamt waren 15 Auszubildende zum Notfallsanitäter vom DRK und dem Malteser Hilfsdienst bei uns zu Gast und lernten zwei Tage lang die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr in Theorie und Praxis kennen.
Es wurden vier Einsatzsituationen dargestellt, die alle gemeinsam bewältigen mussten: vom Arbeitsunfall in einem Schuppen bis zum Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person war einiges geboten, alle Szenarien wurden realistisch mit geschminkten Mimen und reichlich Kunstblut dargestellt, was durchaus zu Stress bei allen Beteiligten führte.
Zwischen den praktischen Übungen folgten immer wieder kurze Theorieeinheiten, in denen das Vorgehen der Azubis von den Dozenten analysiert und besprochen wurde.
Zur Mittagspause ging es ins Owener Sporthaus, wo unsere Rena uns in bewährter Weise mit schwäbischer Hausmannskost versorgte.
Bei der letzten Übung am Dienstagnachmittag war auch die Drohneneinheit Teck eingebunden.
Hier galt es, eine vermisste Jugendgruppe in einem Waldstück mit der Drohne zu suchen, zwei Jugendliche waren schwer verletzt, mussten behandelt und aus unwegsamem Gelände gerettet werden.
Die beiden Tage hatten für alle Beteiligten einen sehr hohen Wert, Rettungsdienst und Feuerwehr konnten absolut praxis- und realitätsnah miteinander arbeiten und lernten viel über die Arbeitsweise des Gegenübers.
Das Verständnis der Tätigkeit des jeweils anderen ist unabdingbar für eine effiziente Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen, insbesondere in zeitkritischen Situationen.
Natürlich kam auch der Spaß auf beiden Seiten nicht zu kurz und die Tage waren trotz des unbeständigen Wetters sehr kurzweilig, abends wurde nach getaner Arbeit noch gemütlich zusammengesessen und gegrillt.
Ein Dank gilt allen Mitwirkenden und wir hoffen auf eine Wiederholung dieser tollen Aktion!
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Rückblick auf unsere Infofahrt am 20.03.
Am Freitag, den 20.03. machten wir uns mit insgesamt 17 Feuerwehrkameraden und Angehörigen bei bestem Wetter auf zu unserer alljährlichen Infofahrt.
Die erste Station war das Betriebswerk der S-Bahn Stuttgart in Plochingen.
Hier werden im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr alle S-Bahnen des Stuttgarter Verkehrsnetzes überprüft, gewartet und - wenn nötig - repariert.
Wir bekamen zu Beginn eine kurze Theorieeinheit mit Zahlen, Daten und Fakten zum S-Bahn-Betrieb und anschließend eine Führung durch die gesamte Anlage.
Vom Stromabnehmer bis zur Radsatzdrehmaschine konnten wir alles besichtigen und staunten nicht schlecht über die großen Dimensionen dieser Werkshalle.
Danach ging es weiter zu den Dampfbahnern Plochingen und zu deren Parkbahn in den Neckarauen im Naherholungsgebiet Bruckenwasen, dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau.
Hier bekamen wir interessante Einblicke in die Arbeit des Vereins und den Betrieb der 1,2 km langen Parkbahn, mit der man von Ostern bis Oktober mit Dampf- oder Dieselantrieb durch das Gebiet fahren kann.
Dies ist die längste Parkbahnanlage Deutschlands und manch einer war überrascht, welche Besonderheit sich hier – von außen eher unscheinbar – unter der Neckarbrücke und der B 10 verbirgt.
Zum Abschluss folgte das Abendessen in der nahegelegenen Schwabenhütte.
Hier ließen wir den Tag in geselliger Runde ausklingen und machten uns anschließend auf den Rückweg nach Owen.
Wieder einmal war unsere Infofahrt ein voller Erfolg und wir konnten viele interessante Eindrücke mit nach Hause nehmen!
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Verunfalltes Kind besucht seine Retter bei der Feuerwehr
Am 08.03.2023 verunglückte ein damals 8-jähriger Junge schwer als er hinter einem anhaltenden Omnibus in der Nähe der Schloßberghalle in Dettingen über die Straße springen wollte und von einem PKW überrollt wurde und unter dem PKW eingeklemmt war.
Die rasch eingetroffenen Kräfte der Feuerwehr konnten den Jungen so schonend wie möglich, aber auch schnell durch Anheben des Autos befreien und nahmen die Erstversorgung vor.
Auch eine Notärztin war zwischenzeitlich eingetroffen und der Bub musste mehrfach durch die Ärztin und zwei Feuerwehrleute reanimiert werden.
Die zwischenzeitlich ebenfalls eingetroffenen Kräfte der Feuerwehr Owen bauten einen Sichtschutz auf und unterstützten die Dettinger Kameraden.
Es dauerte geraume Zeit, bis der schwer verletzte Junge stabilisiert und transportfähig war und mit dem Rettungshubschrauber, welcher auf dem Sportplatz gelandet war und dort wartete, in die Uni-Klinik nach Ulm transportiert werden konnte.
Nach dem Klinikaufenthalt war er ein Jahr lang in einer Reha-Klinik in Gailingen am Bodensee.
Aron, so heißt er, sitzt wohl im Rollstuhl, kann aber auch mit Unterstützung ein paar Schritte gehen und man kann sich mit ihm unterhalten.
Auf Wunsch des Jungen und seiner Familie wollte er unbedingt die Dettinger und Owener Feuerwehr besuchen und sich für seine Rettung bedanken.
Genau 3 Jahre nach dem Unfall war er im Gerätehaus in Dettingen und die Führung der beiden Feuerwehren begrüßten ihn und zeigten ihm die Autos und Gerätschaften.
Ein Höhepunkt für den Buben war neben dem Pumpen und Spritzen mit der Kübelspritze die Mitfahrt im Rüstwagen RW 1 über das Käppele und wieder zurück.
Mit herzlichen Worten und Süßigkeiten bedankte sich die Familie.
Ein weiterer Termin ist für den Jungen schon vorgemerkt: Er will unbedingt an der Hauptübung der Feuerwehren Dettingen und Owen am 24.10.26 mit dabei sein!
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Hauptversammlung am 28.02.
Am 28.02. fand die diesjährige Hauptversammlung der Owener Feuerwehr im Feuerwehrhaus statt.
Im Jahresbericht des Kommandanten konnte Markus Taxis mitteilen, dass die Feuerwehr Owen im Jahr 2025 zu 29 Einsätzen alarmiert wurde, dies waren 4 weniger als im Vorjahr.
Knapp die Hälfte davon fielen in den Bereich der Technischen Hilfe.
Im Bereich der Ausbildung wurden insgesamt 64 Übungsdienste in 2025 abgehalten, außerdem wurden wieder zahlreiche Lehrgänge besucht.
Der Personalstand der Owener Wehr beläuft sich zum Stichtag 31.12.25 auf insgesamt 79 Kameradinnen und Kameraden, die sich in 56 Angehörige der Einsatzabteilung, 14 Feuerwehrkameraden in der Altersabteilung und 9 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr aufteilen.
Kommandant Taxis bedankte sich bei den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden sowie bei Frau Bürgermeister Grötzinger, der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat für die gute und konstruktive Zusammenarbeit im letzten Jahr.
Der Bericht des Jugendfeuerwehrwartes Dominik Schad gab einen Überblick über die Tätigkeit der Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr, Schad betonte den etwas knappen aktuellen Personalstand der Jugendfeuerwehr und warb um Nachwuchs.
Über die Aktivitäten der Altersabteilung berichtete deren Leiter, Max Taxis.
Andreas Kerner stellte die Gruppe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor und nannte einige Statistiken zu den Social-Media-Aktivitäten der Feuerwehr, auch wurde ein neues Logo vorgestellt.
Der Kassenbericht von Kassier Axel Hermle gab Einblicke in die Finanzen, die Kassenprüfer konnten in den Unterlagen keine Unregelmäßigkeiten feststellen und schlugen Hermle zur Entlastung vor.
Frau Bürgermeister Grötzinger dankte in ihren anschließenden Grußworten persönlich und im Namen des Gemeinderates allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für ihr ehrenamtliches Engagement im vergangenen Jahr.
Bei den anstehenden Beförderungen und Ernennungen wurden Andreas Däschler, Fabian Eberhardt, Micha Leuthold, Raphael Rempis, Bernhard Winkler und Jakob Winkler zum Feuerwehrmann, Alwin Bounin zum Oberfeuerwehrmann, Moritz Rabel und Florian Grabowski zum Hauptfeuerwehrmann befördert.
Zum Löschmeister wurde Sebastian Löw und zum Brandmeister Stefan Tischer befördert und zeitgleich zum Gruppen- bzw. Zugführer ernannt.
Moritz Raichle wurde in Abwesenheit für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt.
Im Ausblick auf das Jahr 2026 wurden verschiedene Punkte genannt, die es umzusetzen gilt, u.a. die Anpassung der Alarm- und Ausrückeordnung und die Überarbeitung von diversen Hochwasser- und Katastrophenschutzplänen.
Das neubestellte LF 10 soll voraussichtlich im Oktober 2027 ausgeliefert werden, auch hier gilt es, entsprechend Vorbereitungen zu treffen.
Nach dem offiziellen Teil verbrachten alle Anwesenden noch einen gemütlichen Abend bei zahlreichen Gesprächen miteinander.
Bilderrückblick:
Rückblick auf das Jahr 2025 – Zahlen, Daten, Fakten
Die Feuerwehr Owen wünscht einen guten Start ins neue Jahr 2026!
Nachfolgend ein paar Zahlen, Daten und Fakten zum vergangenen Jahr 2025 aus Feuerwehrsicht:
Einsätze:
Die Feuerwehr Owen wurde 2025 zu insgesamt 29 Einsätzen alarmiert, diese gliedern sich folgendermaßen:
- 9 Brandeinsätze
- 6 Einsätze Verkehrsunfall
- 5 Einsätze Ölspur
- 3 Einsätze Führungsunterstützung
- 2 Einsätze Türöffnung
- 2 Einsätze Brandmeldeanlage ausgelöst
- 1 Einsatz unklare Lage
- 1 Einsatz Technische Hilfe
Im Vergleich zum Vorjahr 2024 (33 Einsätze) bedeutet dies einen leichten Rückgang.
Übungen:
Insgesamt wurden 2025 bei der Feuerwehr Owen 43 Übungen durchgeführt (ohne Jugendfeuerwehr):
- 6 Übungen Gruppe 1
- 6 Übungen Gruppe 2
- 5 Zugübungen
- 5 Übungen für Atemschutzgeräteträger (inklusive Belastungsübungen)
- 4 Übungen für Maschinisten
- 5 Übungen Türöffnungsgruppe
- 5 Übungen Absturzsicherungsgruppe
- 5 Übungen für Führungskräfte
- 1 Praxisseminar E-Mobilität
- 1 Hauptübung der Gesamtfeuerwehr
Man darf gespannt sein was das Jahr 2026 an Herausforderungen und Aufgaben für die Feuerwehr mit sich bringt, nach wie vor sind wir 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr für die Bevölkerung einsatzbereit, getreu dem Motto "Einer für alle - alle für einen, Gott zur Ehr´, dem Nächsten zur Wehr"!